Aufregung im Verwaltungssenat - Antrag Bio-Verpflegung in Schulen

Derzeit wird ganz heiß diskutiert über den Ausgang im Verwaltungssenat am 16.07.2018 zum Antrag "Bioverpflegung in Schulen". Wir Grüne sind diesem Antrag aus dem Büro des Nachhaltigkeitsbeauftragten mehr als positiv gegenüber eingestellt. Umso mehr enttäuscht uns die "Klein-klein Debatte" zu dem Thema, wie sie vergangenen Montag im Verwaltungssenat geführt wurde. Unsere Enttäuschung haben wir in einer Pressemitteilung niedergeschrieben:

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Grüne massiv enttäuscht über Verzögerungstaktik im Stadtrat

Grüne in Neumarkt sind massiv enttäuscht über die Verzögerungstaktik im Verwaltungssenat vergangenen Montag. Hier wurde in einer „klein-klein Debatte“ mit einem Geschäftsordnungsantrag das Thema Bio-Verpflegung an Schulen vertagt. Aus Sicht der Grünen überhaupt nicht nachvollziehbar.

In dem von Herrn Altinok, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt Neumarkt, eingereichten Antrag zur „Einführung des DGE-Standards bei der Mittagsverpflegung; Einführung einer Bio-Quote bei der Mittagsverpflegung und schrittweise Steigerung auf 100 %“ wird ein Start dieses Konzeptes zum Schuljahr 2019/2020, mit 15 % Bio-Anteil an der Mittagsverpflegung angestrebt. Dieser Anteil soll bis 2023/2024 bis 100% schrittweise erfolgen. Damit die Umstellung für alle Beteiligten einfacher ist, wird hier der Einsatz von sogenannten Coaches zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 vorgeschlagen. Diese sind nach Meinung der Grünen überaus wichtig, um die Umstellung, aber auch die Akzeptanz bei Schülern, Eltern und Caterern herzustellen.

In anderen Kommunen wie Regensburg, Lauf oder Nürnberg hat sich diese Vorgehensweise mit Schul-Coaches als äußerst positiv herausgestellt. Aber auch kleine Gemeinden wie Postbauer-Heng gehen hier mit gutem Vorbild voran. „Natürlich kosten Coaches Geld, aber wenn man neue Strukturen von Anfang an gut umsetzen will, braucht es gute und fachliche Begleitung. Die Coaches werden ja nur zu Beginn eingesetzt“, so die Ortsvorsitzende der Neumarkter Grünen Eva Borke-Thoma.

Sparen an der falschen Stelle hat noch niemand geholfen. „Bedauerlich ist, dass mit dieser Verzögerungstaktik, wieder ein Schuljahr verstreicht in dem nicht auf Bio-Verpflegung umgestellt werden kann. Eine Stadt, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt, sollte als gutes Vorbild voran gehen“, so Grünen-Stadträtin Sigrid Steinbauer-Erler.

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