
03.02.26 –
Die Stadt Neumarkt bekommt ein Radverkehrskonzept ohne Ehrgeiz. Die Mehrheit im Neumarkter Stadtrat aus CDU, UPW (Freie Wähler) und SPD hat beschlossen, den Ausbau des Radverkehrs auf Sparflamme zu setzen. Neue Radwege im Innenstadtbereich wird es demnach nicht geben.
Die schmalen Radwege entlang der Nürnberger Straße wurden vom beauftragten Planungsbüro als ausreichend bezeichnet, die unübersichtliche und gefährliche Verkehrsführung am oberen Tor nimmt der Stadtrat in Kauf. Beim Ausbau der OBI-Kreuzung hat man die Verkehrsqualität für Autofahrende ausgebaut - auf Kosten der Radfahrenden. Der Radweg nach Höhenberg wurde auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben - Höhenberg bleibt abgeschnitten.
Der Verkehrsreferent des Stadtrats, Olaf Böttcher von den Grünen, ist fassungslos. Die Stadtverwaltung hat Vorschläge der Grünen und vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) vom Tisch gewischt. Böttcher vermutet, dass die Stadt das Raverkehrskonzept bloß als Alibi nutzen will, um 2027 wieder das Label als so genannte "fahrradfreundliche Kommune" zu bekommen.
Olaf Böttcher: "In Wirklichkeit sind Radfahrer für die Stadtverwaltung egal. Für CSU, UPW und SPD zählen Wähler nur dann, wenn sie Auto fahren. Für die Radfahrer ist das wie ein Stinkefinger der Stadtführung."
Grüner Plausch über alles, was uns bewegt. Ohne Tagesordnung und Protokoll.
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