Klimaschutz beginnt hier. Wenn wir das Aufheizen des Klimas eindämmen wollen, müssen wir vor Ort die Böden vor Versiegelung schützen, die Emissionen reduzieren und mit dem Wasser gut umgehen. Gleichzeitig müssen wir uns auf den sicheren Klimawandel einstellen: Mehr Hitzetage, mehr Starkregenereignisse, mehr Trockenheit, mehr Stürme. Das Gute dabei: Wenn wir unsere Städte und Orte zu "Schwämmen" machen, erreichen wir beides.
Die Kommunen und die privaten Grundbesitzer nutzen alle Möglichkeiten, Regenwasser direkt vor Ort zu speichern, statt es schnell in die Kanalisation abzuleiten. So können wir die Folgen von Starkregen mindern und in Trockenperioden Wasser nutzen. Dazu brauchen wir in allen Orten eine aktuelle Gefahrenkarte für Starkregen und Hochwasser, damit wir wissen wo wir dringend handeln müssen.
Jeder zusätzliche Baum, jede Grünfläche und jeder Busch schafft mehr Lebensraum. Wo viel Grün ist, steigt die Temperatur auch an heißen Tagen weniger an. Für Kinder und ältere Menschen geht es dabei um jedes Grad an Abkühlung, um die Stadt lebenswert zu halten. Am oberen und unteren Markt in Neumarkt sollen darum mehr und mehr die Parkplätze für Grünflächen und Bäume, Spiel- und Erholungsplätze weichen. Wir sollen, dass die Stadt die Begrünung von Dächern und Fassaden fördert. Sowohl finanziell als auch mit passenden Beratungsangeboten für Privatbesitzer.
Bayern hat sich zum Ziel gesetzt, nicht mehr als 5 ha pro Tag an Fläche neu zu versiegeln. Für Neumarkt bedeutet das, nicht mehr als 2 ha Fläche im Stadtgebiet pro Jahr durch Neue Bebauung zu versiegeln. Wir fordern, dass wir dieses Ziel ernstnehmen. Das bedeutet, zuerst Flächen zu bebauen, die schon versiegelt sind, aber nicht genutzt werden. Das bedeutet auch, neue Bauvorhaben zu verdichten, um mehr Wohnraum pro Fläche zu schaffen. Die grüne Lunge der Stadt ist kein Privatbesitz.
Grüner Plausch über alles, was uns bewegt. Ohne Tagesordnung und Protokoll.
Grüner Plausch über alles, was uns bewegt. Ohne Tagesordnung und Protokoll.
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