BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Neumarkt

Neumarkter Stadtrat beschließt Haushalt 2026

Grüne stimmen zu

28.03.26 –

In ihrer letzten Rede vor dem Neumarkter Stadtrat betont Eva Borke-Thoma für die Grünen, wie wichtig die Weichenstellungen des aktuellen Haushalts für die Zukunft sind. An erster Stelle nennt sie dabei stetige Investition in den Ausbau der Kinderbetreuung. Die Stadt nimmt dafür auch 2026 deutlich Geld in die Hand. Und das aus gutem Grund: Es geht dabei um Bildung, Gleichberechtigung, Familienfreundlichkeit, soziale Gerechtigkeit und auch wirtschaftliche Entwicklung. Gerade für die örtlichen Unternehmen sind die Kindertagesstätten wichtig, denn den Fachkräftemangel werden wir nicht in den Griff bekommen, wenn wir weiterhin gut ausgebildete Frauen vom Arbeitsleben ausschließen, nur weil sie keinen Platz für ihre Jüngsten finden. Es braucht wohnortnahe und flexible Angebote für Familien. Denn passen die Betreuungszeiten in der Kita nicht zu den Arbeitszeiten des Unternehmens, dann reduzieren vor allem Frauen ihre Arbeitszeit. Die fehlen dann im Job.

Wichtig ist es aber auch, Begegnungsräume für Menschen zu schaffen. Denn eine Stadt lebt dann, wenn die Menschen sich begegnen. Und ein solcher Raum für Begegnung müsste unsere Altstadt sein. Die Sanierung der Marktstraße steht schon lange auf der Agenda, aber es dauert eben. Gut, dass die Stadt darum mit punktuellen Maßnahmen zur Begrünung rund ums Rathaus beginnt. Die Menschen nehmen die Angebote gerne an. Die Entwicklung der Marktstraße ist also keine Frage von schwarz oder weiß - Autos rein oder Autos raus: Wir können die Lebensqualität auch mit kleinen Schritten verbessern und den Menschen zeigen, wie lebenswert unsere Altstadt wird, wenn wir auf ein paar Parkplätze verzichten. Eva Borke-Thoma dankt dem Oberbürgermeister ausdrücklich dafür, dass er den Mut aufgebracht hat, das Projekt Marktstraße nun anzugehen und notwendige Veränderungen anzustoßen. Innenstädte leben nicht vom Durchfahren, sondern vom Verweilen.

Mit der neu gebauten Hochschule und dem neuen Co-Working-Space "Makers Home" für junge Start-Ups lebt die Stadt auf. Innovative Unternehmen siedeln sich an. Aber bleiben die Studierenden und Gründer auch in der Stadt? Immer wieder hört man, dass Studierende ihre Wohnung in Neumarkt kündigen und lieber von Nürnberg aus pendeln, weil ihnen Neumarkt zu wenig bietet. Darum müssen wir uns die Frage stellen: Für wen planen wir eigentlich unsere Stadt?

Wir Grünen wünschen uns mehr Mut für Neues in Neumarkt, damit die Stadt nicht nur für die attraktiv ist, die schon immer hier waren.

 

 

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