Unsere Ziele für die Marktgemeinde!

 

In der Kommunalpolitik werden die Grundsteine für ein gutes Leben gelegt. Dazu gehören ein guter öffentlicher Nahverkehr, bezahlbarer Wohnraum, eine intakte Natur, Barrierefreiheit, Kulturelle Vielfalt und vieles mehr. 

Es geht in der Kommunalpolitik aber auch um die großen Themen wie den Klimawandel und die Energiewende. Hier kann die Gemeinde viel bewegen, indem sie beispielsweise die dezentrale Energieversorgung anstrebt und die Energiegewinnung aus Wind und Sonne sowie umweltfreundliche Mobilität fördert.

 

Wir GRÜNE sorgen für frischen Wind!

 

Denn gemeinsam mit Ihnen wollen wir Pyrbaum "Fit für die Zukunft" machen. Für ein klimafreundliches, faires, lebens- und liebenswertes und enkeltaugliches Pyrbaum.

 

 

 

Dafür stehen wir

 

 

Unser Mobilitätskonzept sieht so aus

In einer Flächengemeinde wie Pyrbaum fällt ein hoher Energieanteil auf den motorisierten Verkehr und auf mit fossilen Energieträgern ausgestattete Einfamilienhäuser. Deshalb wollen wir Anreize setzen, damit die Menschen häufiger das Auto stehen lassen und ein Zweitauto nicht benötigt wird.  Über Investitionen zur Energieeinsparung im Wärmesektor müssen wir nachdenken und handeln.

ÖPNV und Mobilität


Wir setzen uns für bessere Busverbindungen ein: Zu jedem ankommenden Zug, S-Bahn und Bus, nach Postbauer-Heng oder in Richtung Nürnberg über Wendelstein muss es attraktive Verbindungen für alle Ortsteile geben.

Busfahren muss finanziell attraktiv und bequem sein. Deshalb wollen wir uns beim Landratsamt für eine Neugestaltung der Tarifzonen einsetzen: Flächengemeinden und Anschlussgemeinden gehören in dieselbe Zone.

Weitere Ansatzpunkte sehen wir bei Mitfahrbänken in allen Ortsteilen, einem Linienbedarfs-Taxi oder Bürgerbussen, Mieträdern sowie Carsharing-Angeboten. Die Mobilitätsangebote sollten untereinander vernetzt werden, leicht verständlich und bequem zu bestellen sein.

Die E-Mobilität wollen wir fördern durch Schnell-Ladestationen auf öffentlichen Parkplätzen und der Anschaffung von Elektro-Autos für den Bauhof und die Gemeinde-Mitarbeiter. Die Gemeinde eigenen E-Fahrzeuge könnten bei Nichtgebrauch optimalerweise für ein Bürger-Carsharing zur Verfügung gestellt werden.

Zum Thema Mikromobilität sollte geprüft werden, ob für unsere Flächengemeinde eine Förderung bei Anschaffung von E-Lastenrädern für Einkaufs- und Transportfahrten in Frage kommt.

 


 

 

Unser Klimaoffensive, gehen wir so an

Insgesamt verfügt der Landkreis Neumarkt über 48 Windräder. Deshalb wollen wir künftig eine Versorgung der Gemeinde mit regenerativer Energie aus dem Landkreis vorantreiben. 70% unserer Energie verbrauchen wir zur Wärmegewinnung. Wir wollen deshalb Anreize schaffen, dass im Wärmeenergiebereich der hohe Anteil von fossilen Brennstoffen abnimmt und dadurch CO2 eingespart werden kann.

Energie- und Wärmewende

Viel Potenzial liegt in Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in kommunalen Gebäuden über eine dezentrale Energieversorgung, wo möglich über Photovoltaik. Durch Information und gezielte Förderung wollen wir zusätzlich, deutliche Anreize in privaten Haushalten schaffen.  

Unser Ziel ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2040 in Pyrbaum. Deshalb setzen wir uns ein für die Schaffung eines Nahwärme-Netzes mit dezentralen Blockkraftwerken, Speichermodulen und Fernwärme in Koppelung mit privaten Anlagen mit Möglichkeit der Bürgerbeteiligung, z. B mittels Bildung von Genossenschaften. Im gewerblichen Bereich könnte so beispielsweise eine Verwertung anfallender Abwärme-Energie in den Energiekreislauf eines Nahwärme-Netzes verwertet werden.

Weiteres Potenzial liegt in der Klärschlammverwertung. Der Klärschlamm könnte energetisch verwertet und wieder aufbereitet werden. Dabei generieren wir Fernwärme und Einnahmen von anderen Kommunen die das System mit Nutzen. So können langfristig stabilere Abwasserkosten gewährleistet werden.

In den Gestaltungsvorgaben der Marktgemeinde und in der Bauleitplanung soll Energieeffizienz verankert werden. Photovoltaik-Anlagen und behutsame Nachverdichtung durch Dachaufbauten im Bestand sollen grundsätzlich genehmigt werden. Zur Begleitung der Umsetzung soll die Anstellung eines Klimaschutzmanagers - bestenfalls interkommunal - geprüft werden und erfolgen, der zu 65% - 90% vom Bund bezuschusst wird.


 

 

Unsere nachhaltige "Begrünungs-Offensive", sieht so aus

Innerhalb der Marktgemeinde gibt es noch viel Potenzial für Verbesserungen der ökologischen Standards hin zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, die dem Erhalt der Artenvielfalt, fruchtbarer Böden und sauberem Grund- und Trinkwasserwasser dienen. Wir wieder brauchen mehr Bäume und Hecken an Weg- und Straßenrändern, vor allem in den Neubaugebieten. Sie sind unverzichtbar für das ökologische Gleichgewicht, denn sie liefern Sauerstoff, bieten Schatten, binden CO2 und verbessern das „Mikroklima“. Kleintiere, Insekten und Vögel finden hier Unterschlupf, sie wirken der Erosion entgegen und erfreuen das menschliche Auge. 

Wir positionieren uns klar gegen die gängige Vergabepraxis von sogenannten „Pflegemaßnahmen“ an Subunternehmer zu Lasten der Artenvielfalt und werben für eine Mitarbeiterschulung.

 

Für mehr Artenvielfalt und ein gutes Klima sorgen wir so:

Öffentliche Flächen werden schonend und zum richtigen Zeitpunkt in Etappen gemäht, dabei wird die Schnittlänge erhöht. Neuanlagen werden mit regionalem Saatgut getätigt. Grünflächen an Weg- und Straßenrändern, Verkehrsinseln und Flächen vor Grundstücken sollen attraktiv und naturnah bepflanzt werden. Mehr schattenspendende Bäume für Spielplätze.

Für Gärten, auf unbebauten Grundstücken, auf Dächern und an Fassaden wünschen wir uns ein Maßnahmenpaket mit deutlichen Anreizen für private Haushalte und für den gewerblichen Bereich. Ziel ist Förderung und Information sowie Beratung. Optimalerweise wird geeignetes Material wie zum Beispiel Saatgut bereit gestellt und Hilfestellung bei der Durchführung angeboten. 

Rahmenbedingungen bei Grundstücksbepflanzungen von Neubauten bedürfen der ökologisch sinnvollen Neuregelung im Bebauungs- und Flächennutzungsplan. 

 

Für ein gutes Klima in der Gemeinde

Innergemeindliche Grünflächen sollten ökologisch aufgewertet werden. Künftige Bebauungspläne müssen Kaltluftschneisen und Grünvernetzungen berücksichtigen, die in Zeiten des Klimawandel und des Artenschwundes immer wichtiger werden. Der Altbestand von Bäumen soll, wo immer möglich, erhalten bleiben und Bebauungspläne daraufhin abgestimmt werden. 

 

Sensibilisierung mit Bürgerbeteiligung und sanfter Tourismus

Geförderte Pflanz- und Fassadenbegrünungsaktionen, Nistkästen aufstellen, artenreiche  Flächen anlegen in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, Vereinen, Ehrenamtlichen.

Umweltbildung beginnt schon im Kindesalter: Einen Schulgarten nach ökologischen  Prinzipien schaffen. Heimische Gehölze sowie ein Pflanz-, Kräuter- und Gemüsegarten, finden hier Platz.

Führungen im Schulgarten werten das Tourismuskonzept der Gemeinde auf. Themenwochen, die die Gastronomen aufnehmen, könnten hier neue Besuchergruppen locken.

Garten-Führungen bieten praktische Anleitung zum Selbermachen und machen Spaß.


 

Nachhaltige Landwirtschaft ohne Flächenfraß, sehen wir so

Eine nachhaltige Landwirtschaft und regionale Vermarktungsstrukturen sollen gefördert werden.

Bauernmärkte in allen Ortsteilen, Dorfläden bzw. die bestehenden Einzelhandelsgeschäfte sollen in die Direktvermarktung mit einbezogen werden, Netzwerke geschaffen und eine Wertschöpfungskette erzeugt werden. Keine Erweiterung unseres Gewerbegebietes.

Die zunehmende Versiegelung führt zu einem Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen, von Erholung- und Naturerlebnisräumen für uns Menschen und für Ackerböden.

Wir stehen für pragmatischen Umweltschutz, der die Interessen aller gesellschaftlichen Gruppen angemessen berücksichtigt. Ökologie und Wirtschaft müssen zusammen gedacht werden.

 


 

 

Der Jugend eine Stimme geben, sehen wir so

Unsere Jugendlichen dürfen und sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Meinungen und Stimmungen in Entscheidungen der Gemeinde mit einfließen lassen.

Indem sie das Medium eines Bürgerbüros nutzen können. Der Bildung eines Jugendparlamentes stehen wir positiv gegenüber.

Wir werben dafür, unsere Jugendlichen in Entscheidungen einzubinden und kommende Veränderungen in einem gesellschaftlichen Miteinander anzugehen. 

 


  

 

Unser Konzept " Gut Leben und Wohnen für ALLE"

Leider wird auch bei uns in der Gemeinde bezahlbarer Wohnraum immer mehr zur Mangelware. Gerade alleinstehende und ältere Menschen sind bei uns auf günstige Mieten angewiesen.

 

Bezahlbarer Wohnraum – grün und sozial, sieht so aus

Der Freistaat Bayern fördert Kommunen, die sozialen Wohnungsbau schaffen mit dem Wohnungspakt für Bayern. Dazu gibt es 30 Prozent Förderung, 60 Prozent verbilligte Kredite (Laufzeit bis 20 Jahre) und die Gemeinde muss nur 10 Prozent Eigenanteil erbringen. Wir wollen den Wohnungspakt für Bayern auch in Pyrbaum verwirklichen.

Wir wollen den Wohnungspakt für Bayern auch in Pyrbaum verwirklichen.

 

Barrierefreiheit für ALLE und ein soziales Miteinander, sieht so aus

Menschen mit Handicap oder Senioren aber auch Eltern mit Kinderwägen stehen viel zu oft vor Hindernissen. 

Barrierefreiheit heißt, dass kommunale Gebäude und öffentliche Plätze, Arbeitsplätze und Wohnungen, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände so gestaltet werden, dass sie für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind.

Konkret bedeutet Barrierefreiheit also, dass nicht nur Stufen, sondern auch ein Aufzug oder eine Rampe ins Rathaus führen. Abgesenkte Bordsteinkanten sind für Rollstuhlfahrer, Senioren oder Eltern mit Kinderwägen sind dringend erforderlich, um ohne Hilfe durch die Ortschaft zu kommen.

Regelmäßige Treffen von Menschen mit und ohne Handicap sollen verbinden und dem Austausch von Hilfestellung in allen Belangen dienen.

Wir setzen uns für das barrierefreie und unkomplizierte Erreichen von Ämtern und öffentlicher Orte für ALLE ein.

 


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